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Ausbildungsprofil: Fachpraktiker/-in für IT-Systemelektronik
(Regelung nach § 66 BBiG):
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Arbeitsgebiete:
Fachpraktiker/-in für IT-Systemelektronik können im Dienstleistungssektor im Arbeitsfeld PC-Wartung und PC-Reparatur sowie gezielt in Betrieben
im PC-Bau (Einzel- oder Kleinserienfertigung) ein-gesetzt werden. Sie installieren Betriebssysteme und Anwendersoftware und
passen sie an die Bedürfnisse der Kunden an.
Weitere mögliche Aufgabenfelder sind
- Vorbereiten
,
- Aufbauen
- Testen
vernetzten Systemen nach Vorgaben. Arbeitsplätze in der Telekommunikation finden sich in den Subunternehmen der
Telefonnetzbetreiber. In diesem Zusammenhang können Fachpraktiker/-innen für IT-Systemelektronik in der technischen Kundenbetreuung
(Einrichten oder Anpassen von Telekommunikationsanlagen an die Bedürfnisse der Anwender) tätig werden.
Berufliche Fähigkeiten:
- installieren und konfigurieren Geräte und Systeme der Informations- und Telekom-munikationstechnik,
installieren Netzwerke und drahtlose Übertragungssysteme,
stellen Geräte der IT-Technik unter Beachtung ergonomischer Gesichtspunkte auf,
führen Wartungsarbeiten an Geräten und Systemen der Informations- und Telekom-munikationstechnik durch,
setzen Diagnosesysteme zur Fehlersuche und -beseitigung ein,
haben umfangreiche Kenntnisse in der Montage von Computerelementen,
installieren und konfigurieren verschiedene Betriebssysteme,
berücksichtigen die Datensicherung und den Datenschutz,
weisen Benutzer in die Bedienung einfacher IT-Systeme ein,
montieren PC-Systeme mit Endkontrolle,
bauen, messen und prüfen elektronische Grundschaltungen,
rechnen Serviceleistungen ab.
Prüfung:
Nach 1 1/2 Jahren Zwischenprüfung
Nach 3 Jahren der Abschlussprüfung
vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer zu Berlin.
Stundentafel für Fachpraktiker/-in für IT-Systemelektronik :
Ein Rahmenplan für Fachpraktiker/-in für IT-Systemelektronik existiert noch nicht. Es wird auf den
Ausbildungsplan des Fachpraktiker/-in für IT-Systemelektronik verwiesen.
Ausbildungsvoraussetzungen
Interesse an der Informations- und Telekommunikationstechnik sowie an kaufmännischen Aufgaben
Englischkenntnisse
Gute deutschsprachliche Rechtschreib- und Formulierungskenntnisse, sowohl schriftl. als auch im
Vortrag
Geduld, Ausdauer und logisch-folgerichtiges Denken zur Lösung von komplexen Aufgaben
Gutes Seh- und Farbsehvermögen und manuelles Feingeschick, ebenso eine ausreichende Geh- und Stehfähigkeit
Soziale Kompetenz (z.B. Teamfähigkeit, Dienstleistungsbereitschaft, Umgänglichkeit mit dem Kunden)
Ausgebildet werden Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Schädigungen und Beeinträchtigungen. Dazu zählen Personen
mit Hör- und Körperschädigungen, soweit die Mobilität nicht extrem eingeschränkt ist. Außerdem werden Jugendliche mit
Teilleistungsstörungen, ADHS, neurologischen, mentalen und psychischen Störungen sowie Autismus unterrichtet. Schüler/-innen
mit Lernbehinderungen sind im Bereich Elektro- und Informationstechnik selten anzutreffen.
Zum großen Teil kommen die Jugendlichen aus sonderpädagogischen Förderzentren und aus dem vorberuflichen Bereich des ALBBW.
Alle Schülerinnen und Schüler im Bereich Elektro- und Informationstechnik haben einen Reha-Status und sind Auszubildende
des dualen Partners ALBBW.
Der überwiegende Teil der Auszubildenden besitzt bereits den mittleren Schulabschluss (Mindestvoraussetzung:
Hauptschulabschluss).
Der Frauen- und Ausländeranteil ist in den genannten Berufen gering.
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